60-er Jahre
Der reformierte Nervenarzt Theodor Bovet (1900 - 1976) wird im Brockhaus nur als Gründer diverser kirchlicher Eheberatungsstellen (1949 Zürich, 1955 Basel) sowie des Christlichen Instituts für Ehe- und Familienkunde gewürdigt.
Seit Ende der 50er Jahre äussert er sich aber sehr häufig auch zu gleichgeschlechtlicher Liebe. Mit seinem klaren und damals sehr fortschrittlichen Standpunkt sorgt er für eine lebhafte innerkirchliche Diskussion. Diese gipfelt vorläufig am Deutschschweizerischen Kirchentag 1963, als die Gruppe "Moralische Aufrüstung" Bovets Auftritt als Redner zu verhindern sucht. Ihr Anliegen ist allerdings chancenlos.
Siehe Männgergeschichten